Caritas zum Existenzminimumbericht

4. November 2008

Der Deutsche Caritasverband mahnt angesichts der Vorlage des Siebten Existenzminimumberichtes eine ernsthafte Auseinandersetzung um die Höhe des von der Bundesregierung zu definierenden Existenzminimums an.

„Die Verfügbarkeit des soziokulturellen Existenzminimums entscheidet über die Teilhabechancen von Erwachsenen und Kindern in unserer Gesellschaft“, macht Caritas-Präsident Peter Neher deutlich. Der Entwurf, der am 5. November im Kabinett beraten wird, erwecke den Eindruck, dass die Höhe des Existenzminimums klein gerechnet werden solle. So sei nicht nachvollziehbar, dass bei der Berechnung der Wohnkosten Regionen mit hohen Mieten nicht berücksichtigt worden seien. Auch die besonderen Bedarfe von Kindern fänden sich im Bericht nicht wieder.

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