ROBIN WOOD ruft zu Stromwechsel auf

9. Oktober 2009

ROBIN WOOD kritisiert die Pläne von Union und FDP scharf, die Begrenzung der AKW-Laufzeiten aufzugeben und die „Erkundung“ des Salzstocks in Gorleben wieder aufzunehmen. Im Widerspruch zu Schwarz-Gelb fordert ROBIN WOOD den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und die Aufgabe des ungeeigneten Endlagerstandorts Gorleben.

„Zwei Drittel der Bevölkerung, darunter viele Unions- und FDP-Wähler, wollen den Atomausstieg. Union und FDP aber setzen sich darüber hinweg und bedienen einseitig die Interessen der Energiekonzerne. Das hat unseren massenhaften Protest verdient: auf der Straße und an der Steckdose“, sagt ROBIN WOOD-Vorstandssprecher Florian Kubitz. „Noch immer sind viel zu viele Menschen Kunden der vier großen Energiekonzerne. Jetzt heißt es: Nicht schwarz ärgern über den Pro-Atom-Kurs von Merkel und Co., sondern wechseln – weg von den Atomkonzernen, hin zu einem Ökostromanbieter!“

Den Rest des Beitrags lesen »


ROBIN WOOD: Atomunfall-Szenario für das AKW Krümmel – Rund eine Million Hamburger müssten nach Reaktorunfall flüchten

11. Juli 2009

Die Störfallserie im AKW Krümmel und die Schlampereien beim Betreiber Vattenfall zeigen in erschreckendem Ausmaß, wie es um die Sicherheit der Bevölkerung steht. Das radioaktive Zerstörungspotential in Folge eines schweren Atomunfalls in einem Atommeiler hat Tschernobyl vorgeführt.

Auch wenn unterstellt wird, dass deutsche Atommeiler ein höheres Sicherheitsniveau haben, als die Tschernobyl-Reaktoren: Ein schwerer Unfall mit massiver Freisetzung von Radioaktivität ist auch in den deutschen Reaktoren nicht auszuschließen. Würde es im AKW Krümmel zu einem schweren Störfall kommen, müssten mehr als 1.000.000 Menschen allein aus Hamburg evakuiert werden.

Den Rest des Beitrags lesen »


ROBIN WOOD: Wann endlich handelt die Aufsichtsbehörde?

5. Juli 2009

Samstag Mittag ist das AKW Krümmel per automatischer Notabschaltung erneut von der Stromversorgung getrennt worden. In Hamburg kam es zu zahlreichen Stromversorgungsstörungen.

Nur knapp zwei Wochen nach einer angeblich umfassenden Reparatur setzt sich die schwere Störfallserie im AKW Krümmel fort. Und entgegen allen Beteuerungen des Stromkonzerns, für umfassende Transparenz und Information zu sorgen, erfuhr die zuständige Aufsichtsbehörde offenbar erst über die örtliche Polizei und das Innenministerium von dem gravierenden Vorfall.

„Wie lange wird der Bevölkerung dieses atomare Pokerspiel von Vattenfall noch zugemutet?“ fragt Dirk Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD.

Den Rest des Beitrags lesen »


ROBIN WOOD: 20 Jahre Bundesamt für Strahlenschutz – 20 Jahre Atommülldesaster

14. Juni 2009

„Die Bilanz von 20 Jahren Bundesamt für Strahlenschutz ist eine Bilanz des Scheiterns. Die bestehenden Atommülllager in Morsleben und Asse II sind angesichts der Einsturzgefahr und der unkontrollierten Wassereinbrüche eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Nie war das Vertrauen in offizielle Äußerungen zur Atommüll-Lagerung in Deutschland geringer als heute“, sagt Thomas Erbe von ROBIN WOOD Braunschweig.

„Fast täglich kommen neue Informationen ans Licht der Öffentlichkeit, die alle eins zeigen: Es geht bei den Endlagerprojekten vor allem darum, schnell und billig den Atommüll beiseite zu schaffen. Die Sicherheit der Bevölkerung ist da nicht so wichtig.“

Den Rest des Beitrags lesen »


Braunschweiger Initiativen und ROBIN WOOD üben scharfe Kritik am Wegsperren von Anti-Atom-Aktivistin

4. Dezember 2008

Die Bürgerinitiative Braunschweig BIBS, ROBIN WOOD und Anti-Atominitiativen haben im Braunschweiger Rathaus das tagelange Wegsperren der ROBIN WOOD-Aktivistin Cécile kurz vor dem diesjährigen CASTOR-Transport nach Gorleben scharf kritisiert.

Sie forderten die Streichung der entsprechenden Absatzes im Paragrafen 18 des Niedersächsischen Gesetzes für die öffentliche Sicherheit und Ordnung (SOG), das einen vorbeugenden Gewahrsam zur Verhinderung von Ordnungswidrigkeiten erlaubt. VertreterInnen des Landtags, von der BIBS, ROBIN WOOD, der Piratenpartei sowie dem Asse-Koordinationskreis und der AG Schacht Konrad werden das Polizeigebäude in der Friedrich-Voigtländerstraße in Braunschweig besuchen, um sich vor Ort einen Eindruck von den dortigen Zuständen zu verschaffen.

Den Rest des Beitrags lesen »


ROBIN WOOD-Umweltaktivistin weiter in Vorbeugehaft

8. November 2008

Die Aktivistin der Umweltorganisation ROBIN WOOD, Cecile L. ist nach einem Beschluss des Landgerichts Lüneburg vom gestrigen Abend weiterhin in Vorbeugehaft. Sie ist inzwischen in die JVA nach Braunschweig gebracht worden.

Cecile L. hatte sich am Donnerstag mit 14 weiteren AktivistInnen von ROBIN WOOD an einer Kletter-Aktion als Protest gegen die Atommülltransporte nach Gorleben und für die Stilllegung von Atomkraftwerken beteiligt. An drei Stellen waren AktivistInnen von Brücken an Seilen über die Castorstrecke geklettert und hatten Banner aufgespannt.

Den Rest des Beitrags lesen »


ROBIN WOOD-Aktivistin für mehrere Tage in Haft genommen

7. November 2008

Mit drei Kletter-Aktionen über den Castorgleisen zwischen Lüneburg und Wendisch Evern haben gestern fünfzehn AktivistInnen der Umweltorganisation ROBIN WOOD für mehrere Stunden gegen den bevorstehenden Transport von hochradioaktiven Atommüll ins Zwischenlager Gorleben protestiert.

Während alle anderen AktivistInnen nach der Räumung auf freien Fuß gesetzt wurden, wurde eine der Kletternden durch die Polizei „vorsorglich“ in Gewahrsam genommen worden. Angeblich soll damit die unmittelbar bevorstehende Begehung einer Straftat verhindert werden. Die Betroffene Cecile L. soll laut Richterbeschluss in Haft bleiben, bis der Atommüllzug Dannenberg erreicht, maximal bis Montag, 24 Uhr.

Den Rest des Beitrags lesen »


Robin Wood: Klimaschutz-Placebo für die GAL-Basis

9. Oktober 2008

Hajduks Vorschläge zur Umgestaltung der Energieversorgung Hamburgs bringen nichts für den Klimaschutz

Die von Hamburgs grüner Umweltsenatorin Anja Hajduk angekündigte Gründung eines stadteigenen Energieversorgers hilft aus Sicht der Umweltorganisation ROBIN WOOD dem Klimaschutz nicht. „Hier werden neue Hoffnungen geweckt, damit die GAL-Basis das Klima-Monster Moorburg hinnimmt. Die nächsten Enttäuschungen sind dabei vorprogrammiert“, sagt ROBIN WOOD-Energiereferent Dirk Seifert. „Die Genehmigung des Kohlekraftwerks in Moorburg ist unverantwortlich und eine Bankrotterklärung für den Klimaschutz. Ein neues Energieunternehmen, das die GAL-Spitze ihren Mitgliedern nun als ureigene grüne Politik verkaufen will, wird das nicht ändern.“

Den Rest des Beitrags lesen »


Robin Wood: Grüne Senatorin genehmigt Klimakiller-Kraftwerk Moorburg

30. September 2008

Kniefall vor Vattenfall und der CDU

Die heute um 17 Uhr von Hamburgs grüner Umweltsenatorin Anja Hajduk bekannt gegebene Genehmigung für das riesige neue Kohlekraftwerk von Vattenfall in Hamburg-Moorburg ist – trotz der das Wasserrecht betreffenden Einschränkungen – eine krasse Fehlentscheidung auf Kosten des Klimas und der Hamburger BürgerInnen. In Moorburg wird Vattenfall mit Milliardenaufwand eine rückständige, fossile Energiepolitik auf Jahrzehnte zementieren.

Dass Hamburg einen eigenen Energieversorger gründen will und einen neuen Betreiber für das Fernwärme- und das Gasnetz gewinnen will, sind Absichtserklärungen. Die Realisierung dieser Vorhaben noch in dieser Legislaturperiode ist unwahrscheinlich – zumal die Fernwärmeverträge mit Vattenfall noch bis 2014 laufen. Außerdem machen auch diese Vorhaben die falsche Entscheidung zu Moorburg nicht akzeptabel.

Den Rest des Beitrags lesen »