23. August 2009
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeigt sich erleichtert, dass die USA den globalen Klimaschutz nicht blockieren konnten. Der heute in Bonn verabschiedete Kompromiss zur Umsetzung des Kyoto-Abkommens sei ein erster, aber leider unzureichender Schritt beim internationalen Klimaschutz.
Die Reduktionsziele von Kyoto seien extrem verringert worden, so dass lediglich der Anstieg der Treibhausgasemissionen gebremst werden könne. Der dramatische Klimawandel werde so nicht abgewendet.
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6. August 2009
Nach einer heute veröffentlichten Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erhöhen längere Laufzeiten für alte Atomkraftwerke deutlich das Störfallrisiko. Betroffen seien besonders die Atomkraftwerke Brunsbüttel, Isar 1, Philippsburg 1, Krümmel, Neckarwestheim, Unterweser, Biblis A und Biblis B. Diese Reaktoren erfüllten nicht die modernen Sicherheitsstandards, auch dann nicht, wenn sie nachgerüstet würden. Alterungseffekte wie Materialverschleiß seien kaum zu kontrollieren und ein massives Sicherheitsproblem. Die Forderung von CDU, CSU und FDP nach Laufzeitverlängerungen gerade für die störanfälligen Reaktoren bezeichnete der BUND als Skandal.
Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: „Es ist unverantwortlich, dass CDU, CSU und FDP gerade für die ältesten und unsichersten Reaktoren längere Laufzeiten fordern, die aus heutiger Sicht aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht mehr zugelassen würden. Mit ihrer Forderung nach einem Ausstieg aus dem Atomausstieg setzten die Unionsparteien und die FDP die Bevölkerung einem untragbaren Risiko aus.“ Der BUND forderte die sofortige Stilllegung der acht ältesten Atomkraftwerke ohne dafür neuere AKW länger laufen zu lassen.
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9. April 2009

Photo: BUND
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Zahlung der Abwrackprämie sofort einzustellen. Der Geburtsfehler der Prämie, ihre Auszahlung nicht an ökologische Kriterien geknüpft zu haben, sei nicht reparabel.
Nach dem Motto „Ex und Hopp“ landeten außerdem hunderttausende völlig intakte Autos in den Schrottpressen. Diese staatlich geförderte Wegwerfmentalität müsse aufhören. Sie führe zur Verschwendung wertvoller Ressourcen und verursache zusätzliche Umweltbelastungen bei der Produktion neuer Autos. Hinzu komme, dass die Abwrackprämie der Autoindustrie keinerlei Signale gebe, ihre Modellpolitik zu ändern, die vor allem auf hoch motorisierte und ineffiziente Fahrzeuge setze.
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30. Januar 2009
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Beschluss des Deutschen Bundestages zur Novelle des Atomgesetzes, der Kosten für Betrieb und Schließung des Atommülllagers Asse II in Niedersachen der Allgemeinheit aufbürdet, als „Alarmfall für den Steuerzahlerbund“ bezeichnet.
Es sei davon auszugehen, dass ein Großteil der dort gelagerten Abfälle aus Atomkraftwerken stamme. Die Kosten für deren Lagerung seien selbstverständlich von deren Betreibern zu zahlen. Die Sicherung des Atommülls würde nach Schätzungen rund zwei Milliarden Euro kosten.
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11. November 2008
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, ihren Pro-Atom-Kurs endlich aufzugeben. Das enorme Widerstandspotential rund um den Castortransport habe gezeigt, dass das Setzen der Atomkraftbefürworter auf ein Erlahmen der Anti-Akw-Stimmung keine Grundlage habe.
Den Sofortausstieg aus der Atomenergie will der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger sowohl bei der Bundestagswahl 2009 als auch bei den Europawahlen ins Zentrum der politischen Forderungen seines Verbandes stellen. Gorleben habe sich als Standort für ein Endlager erledigt. Die ergebnisoffene Suche nach einem Endlager in Deutschland müsse von neuem beginnen. Dies sähen anscheinend inzwischen auch erste Vertreter der FDP so. Die CDU/CSU müsse sich endlich davon verabschieden, die Suche nach Alternativstandorten zu blockieren.
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15. Oktober 2008
Gemeinsame Pressemitteilung von BUND, Brot für die Welt und EED
Nicht nur die Finanzwelt lebt schon viel zu lange über ihre Verhältnisse. Dass 2007 so viel Kohlendioxid freigesetzt wurde wie noch nie und das Artensterben rasant voran schreitet, sind Belege dafür, dass wir über unsere Verhältnisse leben und die Grenzen der ökologischen Belastbarkeit des Planeten überschreiten.
Wie kann angesichts dieser Herausforderungen ein Kurswechsel gelingen, ein Umbau von Produktions- und Konsummustern, der eine zukunftsfähige Entwicklung einleitet? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Herausgeber der Studie sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Brot für die Welt und der Evangelische Entwicklungsdienst (EED).
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1. Oktober 2008
Moorburg ist mit dem Schutz der Elbe nicht vereinbar. Bundesgesetze müssen geändert werden
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kündigte heute an, gegen die gestern erteilte Genehmigung des Kohlekraftwerks Moorburg durch die Hamburger Umweltsenatorin Anja Hajduk (Grüne) Klage einzureichen. Zwar seien die hohen Auflagen für den Kraftwerksbau zu begrüßen. Dennoch hält der Verband daran fest, dass die Genehmigung nicht hätte erteilt werden dürfen.
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6. September 2008
Kurz vor dem siebten Jahrestag des Anschlags auf das World-Trade-Center in New York hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor den unverändert hohen Terrorrisiken bei deutschen Atomkraftwerken gewarnt. Die Reaktoren seien nach wie vor völlig unzureichend gegen Anschläge gesichert.
Potentiellen Attentätern werde es viel zu leicht gemacht, Sicherheitslücken auszunutzen. „Die einzige Möglichkeit, die Terrorgefahren entscheidend zu minimieren, ist das sofortige Abschalten aller Atomkraftwerke“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger: „Sollte der von der Bundesregierung begonnene Atomausstieg weiter seinem vorgesehenen Fahrplan folgen, sind zwischenzeitlich umfangreiche und auch teure Maßnahmen zur Abwehr möglicher Attacken gegen Atomkraftwerke in Deutschland erforderlich.“
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