Aktionstag der IG Metall mit rund 45.000 Teilnehmern in Frankfurt

6. September 2009

Unter dem Motto „Macht Politik für die Mehrheit der Menschen“ haben sich rund 45.000 Menschen am Samstag an einem Aktionstag der IG Metall in Frankfurt beteiligt. Im Mittelpunkt stand eine „politische Arena“ im Frankfurter Stadion.

Der Aktionstag ist der Höhepunkt der Kampagne „Gemeinsam für ein gutes Leben“ mit der die Gewerkschaft die Unzufriedenheit der Arbeitnehmer mit der Politik aufgreifen und den Forderungen und Erwartungen der Menschen ein Forum geben will.

„Die IG Metall will ein Signal setzen für eine soziale und gerechte Gesellschaft“, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber. Die bevorstehende Bundestagswahl sei eine Weichenstellung, welchen Weg die Gesellschaft nehme.

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15.06.09: Aufruf zum Bildungsstreik 2009

20. Mai 2009

Bildungsstreik 2009

Aufruf in weiteren Sprachen: Strike call | Appel à la grève | Призив към стачка

Die derzeitigen Zustände und Entwicklungen im Bildungssystem sind nicht weiter hinnehmbar! Weltweit sind Umstrukturierungen aller Lebensbereiche nicht mehr gemeinwohlorientiert, sondern den sogenannten Gesetzen des Marktes unterworfen. Seit ein paar Jahren ist auch das Bildungssystem in den Fokus solcher “Reformen” geraten: Bildungsgebühren und die Privatisierung treffen uns alle!

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IG Metall fordert Bundestagsabgeordnete zum Handeln gegen „modernen Sklavenhandel“ in der Leiharbeitsbranche auf

20. Mai 2009

In einem offenen Brief an die Bundestagsabgeordneten hat die IG Metall das nach ihrer Ansicht skandalöse Verhalten in der Leiharbeitsbranche angeprangert und die Politik zum Handeln aufgefordert.

„Als eine Form von modernem Sklavenhandel“ bezeichnete die IG Metall die Geschäftspolitik der Leiharbeitsfirma S & F aus Olpe. Der Personaldienstleister hatte in einem Prospekt mit dem Slogan „Alle müssen raus“ und „15 Prozent Rabatt auf alle Hilfs- und Fachkräfte“ Unternehmen in Aussicht gestellt, Arbeitskräfte günstiger ausleihen zu können. Wie bei Rabattaktionen etwa für Gebrauchtwagen oder Möbelstücke zierte den Slogan auf dem Prospekt ein Sternchen, das auf das Kleingedruckte am Fuß der Seite hingewiesen hatte: Das Angebot gilt nur vom 27.04. bis 30.06.09.

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IGM: Frankfurter Appell – Verantwortung übernehmen

22. April 2009

Die Weltwirtschaft steckt in einer einmaligen Krise. Für die IG Metall steht deshalb fest: Die grenzenlose Profitgier als vermeintliche Triebfeder menschlichen Fortschritts darf nicht weiter die Wirtschaft bestimmen. Diese Ideologie ist gescheitert. Wir brauchen eine neue Idee für das Zusammenwirken von Politik und Ökonomie und mithin für das Zusammenleben der Menschen.

Die aktuelle Krise ist nicht allein die Folge von Fehleinschätzungen und Fehlentwicklungen des Marktes oder einer Überhitzung der Finanzmärkte. Sie ist von Grund auf das Ergebnis der Ideologie einer zügellosen Marktwirtschaft. „Mehr Rendite, schnellere Rendite, höhere Rendite“ – das war nicht nur der Schlachtruf der Gierigen in Banken und Börsen. Er wurde schleichend zum überwiegenden Credo des wirtschaftlichen Handelns.

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IGM: Frankfurter Erklärung

21. Dezember 2008

Aktiv gegen die Krise,
Konjunktureinbruch abfedern,
dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern!

Die aktuelle Wirtschaftskrise, die sich in einer Beschäftigungskrise fortsetzt, ist keineswegs vom Himmel gefallen oder Ergebnis der individuellen Gier einiger Bankmanager. Sie ist ausgelöst durch das Scheitern des Konzepts deregulierter Finanzmärkte.

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IG Metall schlägt Programm zur Stabilisierung von Konjunktur und Beschäftigung vor

11. Dezember 2008

Angesichts der drohenden wirtschaftlichen Krise im kommenden Jahr hat die IG Metall am Donnerstag ein 7-Punkte-Programm zur Sicherung von Arbeitsplätzen, der kurzfristigen Stabilisierung der Konjunktur sowie für langfristige Zukunftsinvestitionen vorgelegt.

„Wir müssen schnell, gezielt und mutig gegen die Krise ansteuern“, sagte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, in Frankfurt bei der Vorstellung des Programms. Die Politik müsse dokumentieren, dass sie verantwortlich handele und nicht unverantwortlich abwarte. „Unser aller Ziel muss es sein: In 2009 darf es keine Entlassungen geben“, betonte Huber. „Niemand darf sich verstecken, es ist möglich dieses Ziel zu erreichen.“ Er forderte die Arbeitgeber auf, die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik und der Tarifverträge anzuwenden, um betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen.

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IG Metall stellt „Schwarz-Weiss-Buch Leiharbeit“ vor

25. September 2008

Kritik an Missständen bei Einsatz von Leiharbeitnehmern

Die IG Metall hat ihre Kritik an Missständen in der Leiharbeit erneuert und darauf verwiesen, dass sie bereits konkrete Verbesserungen für Leiharbeitnehmer erreicht hat. „Der Grundsatz ‘Gleicher Lohn für gleiche Arbeit’ wird bei der Leiharbeit massiv verletzt. Damit wird das Menschenrecht auf gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit in Deutschland tagtäglich missachtet“, kritisierte der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel, anlässlich der Vorstellung des „Schwarzweißbuchs“ zur Leiharbeit.

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