Archiv für die Kategorie ‘Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung’

Die rasante Zunahme der Einkommensungleichheit in vielen Ländern gilt als eine wichtige Ursache der Weltwirtschaftskrise. Deutschland kann einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung der globalen Wirtschaft leisten. Wie sollte sich die deutsche Wirtschaft nach der Wirtschaftskrise aufstellen? Wissenschaftler des IMK haben Vorschläge deutscher Wirtschaftsexperten geprüft. Ihr Fazit: Ein Großteil der deutschen Ökonomen ist weiterhin dem Denken [...]

Vom “Wachstumsbeschleunigungsgesetz” der Bundesregierung werden kaum wachstumsfördernde Wirkungen ausgehen. Die in dem Gesetz vorgesehenen Steuersenkungen setzen maximal einen einmaligen Wachstumsimpuls von rund fünf Milliarden Euro, das sind 0,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Dem stehen staatliche Einnahmeausfälle und zusätzliche Ausgaben von gut acht Milliarden Euro im Jahr gegenüber. Sollte die Regierung künftig versuchen, diese Aufwendungen durch Ausgabenkürzungen [...]

Die kapitalgedeckte Altersvorsorge in Form der Riester-Rente soll zukünftigen Rentnern eine auskömmliche Rente ermöglichen, obwohl das Niveau der gesetzlichen Rente durch verschiedene Reformen deutlich sinken wird. Gesamtwirtschaftlich gesehen wäre es jedoch effizienter gewesen, die Stärken der gesetzlichen Rente zu erhalten und das Umlagesystem über weitere Steuertransfers zu unterstützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung [...]

Sie sind das Herzstück des Konjunkturpakets: Mehr Investitionen in Städten und Gemeinden. Doch die ebenfalls beschlossenen Steuersenkungen bescheren den Kommunen gleichzeitig Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe. Das zeigt eine neue Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Für die konjunkturelle Belebung bringen Steuer- und Abgabensenkungen wenig, betonen die Forscher des IMK. Ein wesentlicher [...]

Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung Die Konjunktur befindet sich weltweit im freien Fall. Dabei verstärken sich die Finanzmarktkrise und der Konjunktureinbruch wechselseitig. Im Gleichschritt mit der Weltwirtschaft befindet sich Deutschland auf dem Weg in eine tiefe Krise. 2009 kommt es sowohl zu einem Einbruch der Exporte als auch der Ausrüstungsinvestitionen. Die schon lag anhaltende Konsumschwäche [...]

Deutsche Arbeitskosten nur gering gewachsen – weltweite Krise zeigt Risiken einseitiger Exportorientierung Deutschland liegt bei den Arbeitskosten für die Privatwirtschaft weiterhin im Mittelfeld der europäischen Staaten – an achter Stelle. 2007 sind die deutschen Arbeitskosten erneut weitaus langsamer gestiegen als im Durchschnitt von EU und Eurozone. Dieser Trend zeigt sich seit rund einem Jahrzehnt sowohl [...]

Das Maßnahmenpaket, mit dem die Bundesregierung Konjunktur und Arbeitsmarkt stützen will, ist unzureichend. Das liegt am zu geringen Umfang ebenso wie an Defiziten in der Struktur des Programms. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. “Ein klug und angemessen geschnürtes Konjunkturpaket könnte durchaus erfolgreich sein. [...]

Erstmals in 30 Jahren soll seit dem Sommer 2007 die Arbeitslosigkeit niedriger sein als am Ende früherer Boom-Phasen. So lässt es sich jedenfalls an den Daten der Bundesagentur für Arbeit ablesen. Diese sind jedoch mit früheren Zahlen nur bedingt vergleichbar. Wenn Ökonomen über das Thema diskutieren, sprechen sie von Sockelarbeitslosigkeit: der Anteil der Arbeitslosen, der [...]

Die Krise auf den internationalen Finanzmärkten schwächt auch die deutsche Wirtschaft zusehends. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird zwar 2008 noch einmal um 1,7 Prozent im Jahresdurchschnitt wachsen. Diese relativ hohe Rate beruht aber auf Sondereffekten und spiegelt den starken Verlust an konjunktureller Dynamik nicht wider. Denn sowohl die Nachfrage nach Investitionsgütern als auch die Auslandsnachfrage sind [...]

Ein Vergleich wirtschaftspolitischer Strategien mit und ohne Mindestlohn IMK Report Nr. 31 – Gustav A. Horn, Heike Joebges, Camille Logeay, Simon Sturn In Deutschland wird im Kontext der Diskussion um Mindestlöhne häufig der Eindruck erweckt, dass die französische Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt wegen zu hoher Mindestlöhne von Arbeitslosigkeit und Jobverlusten gekennzeichnet sei. Untersucht man jedoch [...]

Der wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen drei Jahre ist auch in seiner Spätphase an den meisten Beschäftigten, Rentnern und Beziehern von Sozialleistungen vorbeigegangen. Das zeigt eine neue Untersuchung, mit der das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung seine Studie “Wer profitierte vom Aufschwung?” fortschreibt. Die IMK-Forscher Dr. Camille Logeay und Dr. Rudolf Zwiener [...]