DIE LINKE: Hohe Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung

24. November 2009

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„Die Rezession sei beendet, es gehe wieder voran, so die optimistische Meldung des Statistischen Bundesamtes, das ein Wirtschaftswachstum für das dritte Quartal um 0,7 Prozent erklärt hat. Mit der jetzigen Veröffentlichung der detaillierten Zahlen zeigt sich, dass nicht alles Gold ist, was glänzt“, so Michael Schlecht, Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE zu den aktuellen Zahlen.

Schlecht weiter: „Die privaten Konsumausgaben und der Außenbeitrag sind jeweils im dritten Quartal um 0,5 Prozent gesunken. Nur die Auffüllung der Lager wächst um 1,5 Prozent – kein Wunder, nachdem sie im ersten Halbjahr geräumt wurden. Diese ungewöhnlich hohe Vorratsveränderung wird sich so nicht fortsetzen, sie ist nur eine einmalige Gegenreaktion. Rechnet man sie heraus, dann bleibt von den vermeldeten 0,7 Prozent-Wachstum nichts mehr übrig.

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DIE LINKE: Respekt und Solidarität für den bundesweiten Bildungsstreik

24. November 2009

DIE LINKE im Bundestag stellt sich hinter die Forderungen der Streikenden. Nötig ist eine generelle Verlängerung der BAFÖG-Bezugsdauer sowie die Ausweitung des BAFÖG auf viel mehr Studierende. Wir brauchen außerdem dringend eine Korrektur der gescheiterten Bologna-Umsetzung. Die Lehr- und Studienpläne der Bachelor-Studiengänge müssen überprüft werden und daran müssen Studentinnen und Studenten beteiligt werden. Studiengebühren müssen bundesweit verboten werden.



DIE LINKE: Keine neuen Zwangsdienste durch die Hintertür

23. November 2009

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„Die Forderung aus den Reihen der CDU-Krawallabteilung nach einer „allgemeinen Dienstpflicht“ lehnen wir ab, denn die Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen wie Katastrophenschutz ist keine militärische Aufgabe.Die sogenannte allgemeinen Dienstpflicht soll auch all jene betreffen, die bisher aus gesundheitlichen Gründen ausgemustert wurden. Sie ist ein umfassender Zwangsdienst“, so Inge Höger, Mitglied im Verteidigungsausschuss für die Fraktion DIE LINKE zu diesbezüglichen Plänen aus den Reihen der Jungen Union.

Höger weiter: „Es ist eine Posse: Kaum hat die schwarz-gelbe Koalition die Verkürzung der Wehrpflicht angedacht, kommt die Junge Union mit der allgemeinen Dienstpflicht. Das lehnen wir ab, weil Militär für den Katastrophenschutz ungeeignet ist – vielmehr würde das Militär neue Desaster schaffen. Jede Naturkatastrophe würde einen „de facto Kriegszustand“ nach sich ziehen.

Zudem ist es zynisch, Menschen, die aus guten Gründen ausgemustert wurden, trotzdem für Zwangsdienste zu verpflichten. Statt Menschen ihres Selbstbestimmungsrechtes für Monate zu berauben und damit Löhne im Sozial- und Gesundheitswesen zu drücken, sollten notwendige voll bezahlte Arbeitsplätze im Sozial- und Gesundheitswesen ebenso wie im Katastrophenschutz geschaffen werden.“


DIE LINKE: Sparen bis es quietscht

22. November 2009

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„Die von der schwarz-gelben Bundesregierung geplanten Steuersenkungen werden einen brutalen Sparkurs zur Folge haben, der die soziale Spaltung des Landes weiter vertiefen wird“, kritisiert Klaus Ernst, in Übereinstimmung mit dem Wirtschaftsforscher Bofinger, die Beschlüsse der Kabinettsklausur.

Der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter: „Erst werden Steuerentlastungen in Milliardenhöhe versprochen, doch dank Schuldenbremse holt sich die Bundesregierung das Geld auf Kosten der Sozialsysteme zurück: Kopfpauschale in der Kranken- und Pflegeversicherung, Renten-Nullrunden und Kürzungen bei Hartz IV beschleunigen den Sozialabbau. Die Folge wird ein „Schmalspur-Staat“ mit einer Zwei-Klassen-Medizin und Altersarmut sein. Statt das Land zu Tode zu therapieren, fordert DIE LINKE von der Bundesregierung einen Schutzschirm für Menschen und solidarisch finanzierte Sozialsysteme.“


DIE LINKE: Bildungssparen verschärft soziale Ungleichheit

22. November 2009

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„Das Konzept des Bildungssparens nützt vor allem einkommensstarken und vermögenden Familien. Schavan verschärft damit soziale Ungleichheit“, so Nicole Gohlke zu den Plänen der Bundesbildungsministerin.

Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: „Viele Menschen in Deutschland haben am Monatsende nichts mehr übrig zum Sparen. Frau Schavan sollte sich deshalb erstmal um eine BAföG-Reform kümmern, die den Namen auch verdient. Eine ernsthafte Erhöhung des BAföG und der Freibeträge, die Abschaffung der Rückzahlungspflicht und die Verlängerung der Bezugsdauer sind weitaus wirkungsvollere Instrumente, um Kinder aus sozial schwächeren Familien zu fördern.

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DIE LINKE: Merkel setzt auf Kinderarmut – sofortige Anhebung der Regelsätze notwendig

21. November 2009

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„Die Kanzlerin setzt auf Kinderarmut als Zwangsinstrument für Hartz IV-Beziehende“, kritisiert der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Klaus Ernst, die jüngsten Äußerungen von Kanzlerin Merkel, die ausgerechnet am Tag des 20. Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention eine Angleichung der Hartz-IV-Regelsätze an das niedrigere Kindergeld forderte. „Das ist eine unglaubliche Entgleisung. Die Menschenwürde von Kindern ist für Angela Merkel antastbar. Wer Artikel 1 des Grundgesetzes ernst nimmt, muss die Hartz IV-Regelsätze für Kinder sofort anheben.“

Ernst weiter: „Es ist offenkundig, dass Merkel überhaupt keine Ahnung hat, wovon sie redet. Die Lücke zwischen Kinderregelsätzen und Kindergeld wird nicht größer, sondern kleiner. Das Kindergeld wird nach der Erhöhung zum 1.Januar 2010 um zwanzig Prozent höher liegen als 2007. Der Hartz-IV-Regelsatz für Unter-6-Jährige ist seit 2007 um gerade einmal zwei Prozent gestiegen. Superverdiener können mit dem Kinderfreibetrag pro Kind und Monat sogar eine Steuerentlastung kassieren, die über dem Hartz-IV-Satz für Kinder liegt. Hier entsteht eine familienpolitische Gerechtigkeitslücke und die Regierung schaut zu.

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DIE LINKE: Kinderrechte müssen ins Grundgesetz

20. November 2009

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„Es ist viel erreicht worden in diesen 20 Jahren, das gut ist für die Kinder in Deutschland. Doch während im Kindschaftsrecht das Wohl des Kindes inzwischen das Maß der Dinge ist, bleibt Deutschland im Bereich der Armutsbekämpfung und in der Asylgesetzgebung kinder- und jugendpolitisch weit hinter der Konvention zurück“, so Diana Golze anlässlich des 20. Jahrestages der UN- Kinderrechtskonvention.

Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: „Deutschland hält bis heute eine Vorbehaltserklärung aus dem Jahr 1992 aufrecht, die auch im Jahr 2009 vor allem Flüchtlingskinder diskriminiert. Wir werden die neue Bundesregierung an ihren selbstgesteckten Zielen im Koalitionsvertrag messen. Reine Symbolpolitik wird es mit uns nicht geben, denn sie löst das eigentliche Problem nicht, wenn ihr nicht konkrete Initiativen auf Gesetzesebene folgen.

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DIE LINKE: Lafontaine unterzieht sich chirurgischem Eingriff

17. November 2009

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Um weiteren Spekulationen vorzubeugen, teilt Oskar Lafontaine mit:

„Ich werde mich am Donnerstag zu einem seit längerem geplanten chirurgischen Eingriff in eine Klink begeben. Es handelt sich um eine Krebserkrankung. Nach überstandener Operation werde ich zu Beginn des neuen Jahres unter Berücksichtigung meines Gesundheitszustandes und der ärztlichen Prognosen darüber entscheiden, in welcher Form ich meine politische Arbeit weiterführe.“


DIE LINKE: Für Solidarität und freie Bildung

17. November 2009

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„Die heutigen Demonstrationen in über 50 Städten beweisen eindrucksvoll, dass die Schüler und Studierenden nicht bereit sind, diese Bildungspolitik hinzunehmen“, so Nicole Gohlke zu den Demonstrationen und Aktionen im Rahmen des Bildungsstreiks, bei denen heute erneut an die 100.000 Schüler und Studierende für tiefgreifende Reformen und Ausfinanzierung der Bildung auf die Straße gegangen sind.

Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: „Seit Jahren wird an der Bildung gespart. Dringend benötigtes Lehrpersonal an Schulen und Hochschulen wird nicht eingestellt, zahlreiche Bildungseinrichtungen wurden geschlossen und Gebühren eingeführt. Für Banken und Konzerne flossen Hunderte Milliarden, während sich die Krise im Bildungssystem weiter zuspitzt. DIE LINKE unterstützt die Proteste und fordert die Bundesregierung auf, die von der Hans-Böckler-Stiftung errechneten notwendigen 40 Milliarden Euro für die Bildung zur Verfügung zu stellen.

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DIE LINKE: Auch die Polizei wird Studenten-Protest nicht stoppen können

16. November 2009
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Photo: DIE LINKE

„Mit über zwanzig besetzten Hörsälen im Rücken wächst der Druck auf die Politik, endlich etwas zu ändern im deutschen Bildungssystem. Bundesbildungsministerin Schavan, die Landesregierungen und die Hochschulleitungen – alle bekunden großes Verständnis für die Unzufriedenheit der Studenten. Doch niemand will die Verantwortung übernehmen. Mit folgenlosen Sympathiebekundungen werden sich die protestierenden Schüler und Studierenden aber nicht länger abspeisen lassen“, so Nicole Gohlke zu den Hörsaalbesetzungen an Hochschulen und der Reaktion von Bildungsministerin Schavan auf den Bildungsstreik.

Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: „Am Dienstag werden bundesweit mehrere Zehntausend Schüler und Studierende zu den Demonstrationen im Rahmen des Bildungsstreiks erwartet. DIE LINKE unterstützt die Forderungen der streikenden Studierenden nach Ausfinanzierung, demokratischer Mitbestimmung und einer radikalen Überarbeitung der Bachelor- und Masterstudiengänge.

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DIE LINKE: Die „Wirtschaftsweisen“ – Neoliberale Betonköpfe

13. November 2009
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„Die Chefideologen des Kapitals haben aus der Krise offensichtlich nichts gelernt“, kommentiert Sahra Wagenknecht das heute veröffentlichte Gutachten der so genannten Wirtschaftsweisen. „Zwar wird die Bundesregierung für ihren steuerpolitischen Kamikazekurs zu Recht kritisiert“, so die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, „doch was die angeblich Sachverständigen stattdessen vorschlagen, ist ein Frontalangriff auf den Sozialstaat: drastische Kürzung der Staatsausgaben, ‘Flexibilisierung’ des Tarifrechts und des Kündigungsschutzes, Kürzung von Renten und Löhnen, flächendeckende Studiengebühren und asoziale Kopfpauschalen bei der Krankenversicherung – um nur einige Beispiele zu nennen.“

Wagenknecht weiter: „Mit der löblichen Ausnahme von Peter Bofinger haben wir es bei den angeblich ‚Wirtschaftsweisen’ mit neoliberalen Betonköpfen zu tun, die knallharte Interessenpolitik für die Konzerne und die oberen Zehntausend machen. Der Glaube des Sachverständigenrats, dass Lohndumping, Privatisierungen und Sozialraub der deutschen Wirtschaft förderlich seien, lässt sich daher auch durch Tatsachen nicht erschüttern. Fakt ist doch: Die neoliberale Politik der Deregulierung, Flexibilisierung und Umverteilung von unten nach oben hat die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten herbeigeführt. Aus diesem Grund darf es auch kein ‘Weiter so’ geben. Wir brauchen einen politischen Neuanfang und perspektivisch eine andere Wirtschaftsordnung, die nicht auf Profitmaximierung und Konkurrenz gegründet ist, sondern auf Solidarität und Vernunft.“