2004 – so das Statistikamt Nord – gab es in Hamburg 801 569 Lohn- und Einkommensteuerpflichtige, die einen Gesamtbetrag der Einkünfte (im folgenden „Einkommen“) in Höhe von insgesamt 26,06 Mrd. Euro erzielten. Rein rechnerisch ergibt sich damit für jeden Steuerpflichtigen ein Einkommen in Höhe von 32 505 Euro.
Werden die Durchschnittswerte für die einzelnen Stadtteile ermittelt, zeigen sich deutliche Unterschiede (siehe Stadtteil-Karte). Da einige Stadtteile sehr hohe durchschnittliche Einkommen haben, liegen die Werte der meisten Stadtteile unterhalb des Hamburger Durchschnitts. Entsprechend liegt der gegenüber Ausreißern robustere Zentralwert bei 29 903 Euro.
Die höchsten Werte – mit mehr als 50 000 Euro je Steuerpflichtigen – finden sich zum einen in den Elbvororten in Nienstedten (mit 150 000 Euro), Blankenese (94 500), Othmarschen (88 900), Groß Flottbek (62 200) und Rissen (50 500), in den innenstadtnahen Stadtteilen um die Außenalster in Harvestehude (73 800) und in Rotherbaum (51 200) sowie in den Walddörfern, in Wohldorf-Ohlstedt (92 100), in Wellingsbüttel (72 000), Lehmsahl-Mellingstedt (59 100), Duvenstedt (52 900) und in Volksdorf (50 400).
Die geringsten Einkommen – mit unter 20 000 Euro je Steuerpflichtigen – verzeichnen insbesondere einzelne Stadtteile des Bezirks Mitte, so Veddel (17 000), Kleiner Grasbrook/Steinwerder (17 800), Rothenburgsort (18 200), Horn (19 600) und Hamm-Mitte (19 700). Hinzu kommen im Bezirk Nord der Stadtteil Dulsberg (18 500) und im Bezirk Harburg der Stadtteil Harburg (19 200).
Bei der Interpretation dieser Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass die Hamburger Stadtteile administrative Gebietseinheiten sind, die häufig keine homogene sozio-ökonomische Struktur aufweisen. Dennoch weisen die Ergebnisse auf einen Zusammenhang mit weiteren sozio-ökonomischen Stadtteildaten hin: So findet man höhere Durchschnittswerte des Einkommens tendenziell in Stadtteilen mit vergleichsweise höheren durchschnittlichen Wohnungsgrößen und einer höheren Wahlbeteiligung, während etwa die Arbeitslosenquoten und die Anteile der Sozialhilfeempfänger an der Bevölkerung vergleichsweise niedriger sind.
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
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