ver.di schließt Warnstreiks nicht mehr aus
Nach zwei Verhandlungstagen hat ver.di am Montag die Tarifverhandlung mit dem AWO Landesverband Hamburg e.V. unterbrochen.
ver.di fordert den Abschluss eines Tarifvertrages mit 8 Prozent mehr Geld, mindestens 200 €. Der Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst soll die Grundlage sein.
Das letzte Arbeitgeberangebot von Geschäftsführung und Vorstand lautet:
•Keine Übernahme der Gehaltssteigerung von 2,8 % ab 01.01.2009 und keine Einmalzahlung von 225.- Euro für 2009.
•Keine Ausgleichszahlung für den bisher entstandenen Verlust.
•Außerdem sind die Absenkungen für den Mantelteil (Urlaub, Krankengeldzuschuss) und die Ausgliederung von Reinigung und Küche nicht vom Tisch.
„Das ist ein Nullsummenspiel zu Lasten der Arbeitnehmer“, kommentiert Angelika Detsch, ver.di-Verhandlungsführerin, empört das Angebot der Arbeitgeber.
Detsch weiter: „Für die Beschäftigten würde es einen Gehaltsverlust von bis zu 2.500€ bedeuten und kann für uns keine Basis für weitere Verhandlungen sein“,
„Die engagierte Arbeit der ca. 700 Beschäftigten bei der AWO ist nicht weniger Wert als bei ASB, Hamburger Schulverein oder in der ‚Vereinigung‘. ver.di erwartet jetzt ein neues Angebot von Geschäftsführung und dem AWO-Vorstand. Warnstreiks zur Bekräftigung unserer Forderungen schließen wir nicht mehr aus“, kündigt Detsch an.






